Elisabetta Moretto

(Bozen, 1955)

Nach ihrem künstlerischen Abitur war sie stets in der Welt der Kunst aktiv und nahm sowohl an Gruppen als auch an Einzelausstellungen in ganz Italien teil. Heute kann sie auf mehr als 30 Jahre Erfahrung mit Bildern zurückblicken, wobei ihre erste Gruppenausstellung im Jahr 1996 stattfand. Sie hat zwei große Leidenschaften: Schreiben und Malen, die sie zuweilen kombiniert, indem sie mit unleserlichen Zeichen auf die Bilder schreibt und so einen neuen intimen Raum schafft. Mit ihrer Ausdruckskraft versucht sie, Licht in ein komplexes Innenleben zu bringen, das dem rationalen Verstand nicht immer zugänglich ist und sich oft der Sprache der kleinen Dinge bedient: sie wählt die Möglichkeiten künstlerischen Ausdrucks, der sich in seiner Einfachheit offenbart. So wechselt sie zwischen sozialem Engagement und bildnerischer Recherche, wobei sich Leben und Arbeit vermischen und das Malen zu einer inneren Notwendigkeit wird. In Südtirol hat sie mehrere öffentliche Werke sowie große Wandbilder an den Fassaden von Grundschulen geschaffen.

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Gebet (ARTT175)
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Die Liebe dagegen (ARTT176)