Francesca Tomasi

(Bozen, 1970)

Sie hat schon immer leidenschaftlich gerne gemalt, gezeichnet und fotografiert, wobei sie in letzter Zeit
auch mit Pappmaché-Skulpturen experimentiert. Nach einem Aufenthalt als Erasmus-Studentin in Berlin an
der Hochschule der Künste machte sie 1994 ihren Abschluss an der Accademia di Belle Arti in Bologna. In
Bozen besuchte sie die Grafikdesign-Kurse von Rina Riva und vertieft bis heute ihre künstlerische Forschung
in Malseminaren gemeinsam mit anderen lokalen Künstlern. Sie hat an mehreren Gruppenausstellungen
und zudem an Einzelausstellungen in der Galleria la Goccia oder im Rahmen des Projekts „Limina“ (1999,
San Giacomo, Meran, Gubbio) teilgenommen. In ihrer künstlerischen Recherche dominieren scheinbar
abstrakte Formen, die jedoch auf visionäre Landschaften und grundlegende Elemente wie Himmel und Erde
verweisen. Kräftige Farben und starke Kontraste, oft geschwungene und wiederkehrende Formen
vermitteln eine freudige und positive Vision des Lebens. In den letzten Jahren zeigen sich vermehrt
figurative oder surreale Bezüge.

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Reihe Neue Schhriften "Rot und Schwarz" (ARTT177)
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Mysterium in BLAU (ARTT178)