Giancarlo Lamonaca

(Cortina D'Ampezzo, 1973)

Er absolvierte sein Kunst- und Malereistudium an der Accademia di Belle Arti in Bologna und
der HDK Berlin. Er lebt und arbeitet in seinem Atelier in Vahrn (Südtirol), wo er Fotoprojekte
und großformatige fotografische Installationen sowie Grafiken schafft. 2007 nahm er an der
„Triennale Ladina“ im Museum Ladin sowie 2009 an der Ausstellung „Konflikte oder: die Gegenwart
in der Vergangenheit“ in der Tammerburg in Lienz (Österreich) teil. Zukünftig werden
seine Arbeiten Eingang in das Fotoarchiv „Tiroler Archiv für fotografische Kunst und Dokumentation”
finden. Sein Werk „Horizon Nr. 2“ aus der Ausstellung „It happens between horizons“ in
Bozen gewann ex aequo den 1. Preis beim Wettbewerb „eroismo ieri, oggi, domani“ und wurde
2009 in der Galerie Prisma ausgestellt. Für das Projekt „Il Monte Analogo“ wurde er 2010 eingeladen,
eine Reihe von Arbeiten mit dem Titel „Der Analog“ zu schaffen; im selben Jahr reiste
er für ein fotografisches Projekt zum Thema Abfall nach Neapel, aus dem zwei Ausstellungen
zum Thema hervorgingen: eine im Castel dell’Ovo und die andere im PAN. Für das Stadtmusem
Klausen und die Stadt Klausen schuf er 2012 anlässlich des Jubiläums „20 Jahre Stadtmuseum
Klausen und 100 Sonderausstellungen“ die Einzelausstellung „Altrove“; 2013 erarbeitete er
für das Institut Ladin Micurà de Rü in St. Martin in Thurn eine Reihe von Arbeiten zum Thema
Wolken, mit dem Versuch, die Mehrdeutigkeit der Fotografie aufzuzeigen. 2015 zeigte die
Galerie foto-forum in Bozen seine Einzelausstellung „nulla accade veramente“, im selben Jahr
präsentierte er im Rahmen des Internationalen Forums Alpach mit „inEqual Experience“ ein
Monumentalwerk auf der Fassade der Ortskirche. 2018 stellte er im Museum Palais Mamming
in Meran seine „Tragedia della Normalità“ aus und für „Ars Sacra“ schuf er ad hoc eine Reihe
großformatiger Fotografien in situ an der Fassade der Pfarrkirche von Laien, in denen er die in
der Kirche vorhandenen Fresken reproduziert und manipuliert und damit deren Ästhetik und
Inhalte neu formuliert und neue Sichtweisen eröffnet.